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Sonntag, 27. März 2016

Abschiedsinterview mit Timo vom Schloss Einstein Blog!
"In sechs Jahren erlebte ich sehr viel in der Arbeit mit SCHLOSS EINSTEIN."

Heute endet unsere Interviewfestival Reihe mit einem ganz besonderen Abschiedsinterview - Timo, der Chefredakteur vom Schloss Einstein Blog, hat sich unseren Fragen gestellt! 

Sommer 2011 in Erfurt.....
Lieber Timo. Du hast vor sechs Jahren den Schloss Einstein Blog ins Leben gerufen. Wie haben deine Freunde / deine Familie damals reagiert?
Es wussten die aller wenigsten :D Meine Eltern haben es recht bald erfahren, waren zunächst aber nicht begeistert. Ich blieb aber dran und bastelte an diesem Blog hin und wieder weiter. Ich hatte Spaß dabei und der Blog wurde größer...

Nach all den Jahren bloggen, würdest du noch einmal einen Blog starten?
Schwierig. Meine momentane  bzw. zukünftige Freizeitgestaltung gibt dafür weniger Platz, aber ich würde nicht "Nein" sagen. Wenn ich so etwas noch einmal gestalten würde, dann aber eher einen privateren Blog.

Was war bisher deine Lieblingsstory bei Schloss Einstein?
Es gab Storys, die haben mir sehr gefallen. Ich habe mitgefiebert und war auf die kommenden Folgen gespannt. Ich könnte viele benennen. Spontan fallen mir die Storys um Manuel und Layla, die Liebesgeschichte von Jo und Sándor, die Brüder - Geschichte von  Phillip und Berti, Nils und seine Vergangenheit...
Es gab aber auch Geschichten, die mir nicht zugesagt haben, wodurch auch manchmal einfach den Ton stumm stellte. Spontan fallen mir da folgende Storys ein: "Der Löwe am Schloss Einstein", "Roxy und ihre leibliche Mutter" ,

Wie entstand der Kontakt zur Schloss Einstein Pressestelle?
Angefangen hat es mit einem sehr schönen Mailkontakt mit der damaligen Produzentin Yvonne, der ich bis heute sehr vieles zu verdanken habe. Darüber kam ich dann in Kontakt mit dem Pressebüro. Die Zusammenarbeit wurde enger. Über die Jahre hinweg habe ich mich von einigen Mitarbeitern des Pressebüros auch immer wieder verabschieden müssen. Ich glaube, es sind insgesamt fünf Mitarbeiter gewesen. Mit dem Pressebüro pflegte ich einen regen Austausch, wodurch mir auch viele Dinge erleichtert wurden (Bereitstellung von Bildmaterial, Interviews etc.).
Durch diese Kontakte war es auch oft möglich, dass ich nach Erfurt zum Einstein fahren konnte und dort so viel erlebt habe. Insbesondere zwischen 2011 und 2013.

Wenn du auf die letzten sechs Jahre zurückblickst. Was bleibt dir besonders positiv und negativ in Erinnerung?
In sechs Jahren erlebte ich sehr viel in der Arbeit mit SCHLOSS EINSTEIN, wo aber die positiven Punkte deutlich überwiegen. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, bin an der Arbeit am Blog gewachsen, habe eine wunderschöne Stadt für mich entdeckt und einfach vieles für das weitere Leben gewonnen.
Von der negativen Seite her habe ich einige Leute kommen und gehen sehen. Aber das ist auch einfach der Lauf der Dinge. Ebenso veränderte sich die Zusammenarbeit mit der Produktion, was aber nicht an aktuellen Mitarbeitern lag. Als etwas enttäuschend empfand ich auch, dass es manche Leser nicht schafften einen mühevoll geschrieben Artikel zu lesen.

Hast du während der gesamten Jahre Unterschiede und Veränderungen bei Schauspielern, Geschichten, Schloss Einstein allgemein oder bei den Lesern vom Blog wahrgenommen?
SCHLOSS EINSTEIN hat sich in den letzten Jahren verändert und weiter entwickelt. Viele Umbrüche begleiteten die Serie. Zuletzt ist es die Reduzierung der Serie auf 26 Folgen im Jahr und dem damit verbundenen werktäglichen Ausstrahlungsrhythmus. Ebenso kamen viele neue Rollen hinzu, neue Locations, neue Erzählstile etc., wodurch sich eine solche Sendung am Leben hält. Auch merkte ich, dass es manchmal sehr kritisch war, was die Fortsetzung der Serie anging...

Ganz klar nehmen mittlerweile die sozialen Netzwerke einen sehr großen Stellenwert in der Einstein - Welt ein. Ich gehe auch davon aus, dass sich der Trend dahin immer weiter entwickeln wird. Früher gab es noch richtige Fan - Webseiten. Heute sind es Instagram und Facebook Fanpages.
Die Anzahl der Leser wuchs über die Jahre hinweg deutlich (auch, wenn es zuletzt vermehrt zurück ging). Ich freute mich über jeden neuen Rekord. Auch umfasste die Webseite eine große Altersspanne an Lesern. Rückblickend denke ich, dass der Blog eher von Fans gelesen wurde, die schon 12+ waren....die jüngeren Fans nahm ich eher vielmehr auf ASK, Instagram und Facebook wahr.

Du hast unglaublich viel Zeit, Mühe und Kraft in diesen Blog investiert. Wie wirst du in Zukunft deine freie Zeit nutzen? Was hast du für Pläne? 
Ich habe einige Pläne, die ich bereits jetzt schon anfange in die Tat umzusetzen. Ich möchte mich nun intensiver auf meine Ausbildung konzentrieren, werde mich mehr meinem Sport widmen, meinen Führerschein zeitnah machen. Ich bin durch das Ende bei SCHLOSS EINSTEIN auch ein Stück freier. Ich muss nicht mehr überlegen "Sind die Facebook Beiträge geplant?"..."Muss noch irgendein Artikel fertiggestellt werden?"..."Was  muss ich meinen Redakteuren mitteilen?"....

Wir danken dir für eine tolle gemeinsame Zeit in den letzten Jahren! Du hast großartige Arbeit geleistet und wir sind stolz darauf, ein Teil dieser Geschichte gewesen sein zu dürfen. 
Ich danke euch allen auch. Meinen Redakteuren, die die letzten Monate bzw. Jahre überhaupt in dieser Form möglich gemacht haben. Und natürlich auch jedem Leser des Blogs. Bleibt SCHLOSS EINSTEIN treu!

Freitag, 27. Dezember 2013

Abschiedsinterview mit Lena Ladig (Jo).: "Eins steht fest: Sie und Sandor bleiben zusammen!"

2,5 Jahre standest Du nun vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie zwei ganze Jahre?
Nein auf gar keinen Fall, die Zeit ist unglaublich schnell vergangen. Wenn ich jetzt zurück blicke frage ich mich wirklich wo die 2,5 Jahre hin sind.

Was hattest Du für Gefühle und Gedanken als du zum ersten Mal durch die Filmkulissen gelaufen bist und wusstest, Du gehörst dazu?
Erstmals bin ich zusammen mit meinr Familie nach dem Elterngespräch durch das Studio gelaufen. Das war schon irgendwie irre. ;) Man konnte überhaupt nicht realisieren, dass man bald auch dazugehört, doch schon nach ein paar Drehtagen ist man quasi 'reingerutscht' und war ein Teil des Ganzen.

Wenn Du an deine ersten Drehtag im Februar 2011 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben?
Oh an meinen ersten Drehtag kann ich mich noch ganz genau erinnern, ich wurde von der Schule abgeholt und war höllisch aufgeregt. Ich hatte zwar nicht viel Text, war aber schon eine Woche davor nur mit dem Drehbuch in der Hand unterwegs, weil ich mich auf keinen Fall verhaspeln wollte. Dann ging es ins Kostüm und in die Maske, anschließend in's Studio wo sich mir gefühlte 1000 Leute vorgestellt haben, ich konnte mir natürlich kaum einen Namen merken. Wir haben alles in einer Einstellung abgedreht, deswegen ging es auch recht schnell und dann war es auch schon wieder vorbei. Mir wurde noch gesagt ich solle mich gar nicht erst an solche Drehtage mit einem zehnminütigen Setaufenthalt gewöhnen und dann habe ich mich wieder umgezogen und bin nach Hause gefahren. Es war also eigentlich ziemlich unspektakulär, aber ein Tag den ich nie wieder vergessen werde. :)

Wie betrachtest Du die Entwicklung deiner Rolle?
Ich glaube Jo hat sich im Laufe der Zeit recht wenig geändert, ihre Charakterzüge wurden in den Geschichten einfach unterschiedlich dargestellt. Anfangs wurde vorallem betont wie selbstbewusst sie ist. Dann kamen die typischen mädchenhaften Folgen mit Clara, später die sentimentale Jo (was Sadnor anging). Natürlich hat man gemerkt, dass die Rolle erwachsener wurde und Verantwortung übernommen hat, siehe Redaktion, aber es gab keinen wirklichen 'Wandel'.


In diesen knappen drei Staffeln hattest Du viele Storys. Freundschaft zu Clara, Basketball, Liebesgeschichte mit Sándor usw. Welche haben Dir am besten gefallen und warum?
Ich muss sagen, dass ich wirklich jede Geschichte gemocht habe. Vorallem natürlich weil es mir Spaß gemacht hat zu drehen. ;) Ich habe das Drehen mit vielen anderen Darstellern einfach genossen und unheimlich viel Spaß am Set gehabt. Natürlich gab es auch Tage an denen man mal schlecht drauf war, Stress in der Schule hatte und lieber zu Hause geblieben wäre um zu lernen etc., aber am Ende hatte all das nie etwas mit den Geschichten zutun die erzählt wurden. Ich hatte das Glück auch noch viele neue Erfahrungen zu machen und etwas zu lernen. Zum Beispiel Rollstuhlbasketball spielen! :)

Zu Jo haben in den ersten 1,5 Jahren besonders die Rollen „Clara“ und „Sándor“ gehört. Warst Du sehr traurig über ihren früheren Abschied? Kam dadurch auch die Frage für Dich auf, was aus Jo nun wird?
Oh ja, ich war sehr traurig und habe auch einige Tränen vergossen. Vorallem der Abschied von Lena fiel mir unheimlich schwer, da sie ja in die Schweiz gezogen ist und wir uns so nicht mehr so oft sehen konnten. Während unserer gemeinsamen Zeit bei Einstein sind aus uns nicht nur im Spiel Freundinnen geworden, sondern wir haben uns auch privat sehr gemocht. Bei ihrem letzten Bild konnte ich mich kaum konzentrieren, weil klar war wir würden nie wieder als Jo und Clara zusammen vor der Kamera stehen. Mit Lennart war es ähnlich, allerdings kam er ja immer mal wieder als Gastdarsteller zu Besuch, sodass mir der Abschied nicht ganz so schwer gefallen ist.

Die Liebesgeschichte zwischen Jo und Sándor ist wahnsinnig gut angekommen bei den Fans. Wie gefiel dir selbst die ganze Geschichte? Warst mit dem Ende der Geschichte zufrieden?
Ich finde die Geschichte von außen betrachtet total süß. Da verliebt man sich in einen guten Freund, der nichts besseres zutun hat als mit einem das Fotobuch für die Freundin zu basteln und immer wieder mit seinem ach so großen Glück anzugeben. Und eines Tages macht es auch bei ihm Klick. Schööön kitschig! ;) Dass das große Glück nicht von Dauer sein kann war da ja irgendwie klar, aber die beiden haben sich ganz gut durchgekämpft und obwohl sie eine Menge durchgemacht haben sind sie nun glücklich zusammen. Das Ende für Jo und Sandor finde ich super, die große Liebe für alle Ewigkeit quasi. 

In der 16.Staffel wurde dann die Freundschaft zwischen „Jo“, „Bella“ und „Justus“ aufgebaut. Wie hat Dir dieses „Dreieck“ gefallen?
Das Dreieck Justus, Bella, Jo gefiel mir recht gut, allerdings hatten die 3 nicht so viele Geschichten zusammen und ich finde auch die emotionale Seite wurde nicht so sehr gezeigt. Das ist schade weil sie schon gute Freunde waren und selten tiefgründigere Gedanken o.ä. aufgetreten sind, deswegen glaube ich auch, dass es für die Rolle der Jo kein Ersatz für die beste Freundin Clara war

Drehpannen gab es in diesen knapp drei Staffeln  wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die Du noch heute Lachen musst?
Oh Gott mir sind 1000 Dinge im Kopf, aber diese wiederzugeben ist etwas schwer. Ich weiß auf jeden Fall, dass Lena und ich des öfteren den Dreh aufgehalten haben weil wir Lachanfälle hatten und uns nicht mehr eingekriegt haben. Einmal bin ich beim Basketball aus meinem Rollstuhl katapultiert wurden und weitergerannt weil ich zu viel Schwung hatte, da hat das ganze Team gelacht. Versprecher, zu hohe Bordsteinkanten, nicht früh genug abbremsen können, all diese Dinge waren für etliche Outtakes verantwortlich! ;)

Jo geht zu Sándor nach Ungarn. Wie stellst Du dir ihr weiteres Leben dort vor?
Schwierig. Ich glaube Jo macht erstmal ihr Abi fertig und wird dann später auch in die Firma der Laszlos einsteigen. Vielleicht wird sie Designerin für Sportmode?! Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Aber ich glaube eins steht fest: Sie und Sandor bleiben zusammen!

Im Juli 2013 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? Mein letzter Drehtag war schlimm. Ich bin im Sommer meist mit meinem eigenen Auto ans Set gefahren, an dem Tag wurde ich jedoch von Christian (unserem Fahrer) abgeholt. Die ganze Zeit hatte ich ein komisches bedrückendes Gefühl. Das letzte Mal in der Maske, im Kostüm, ans Set laufen, im Rollstuhl spielen. Es war ziemlich heiß an dem Tag und wir haben draußen gedreht. Eigentlich war das Bild schon durch, als wir dann noch eine Einstellung mit mir allein drehten und mir klar war: Die ist nur für mich. Und jedes Mal wenn ich den Berg wieder runtergerollt bin dachte ich, das ist endgültig mein letztes Mal vor der Kamera. Aber nein, wir haben das Ganze bestimmt 5 Mal gedreht und immer mehr Leute versammelten sich hinter der Kamera, das ganze Team, das Büro, einfach alle waren da und ich war schon während des Drehs den Tränen nahe. Als es dann soweit war und unser Regisseur gerufen hat "Danke Lena, das war deine Zeit als Jo bei Schloss Einstein" haben alle angefangen zu klatschen und einer nach dem anderen kam zu mir, hat mich umarmt und mir Glück für die Zukunft gewünscht, währenddessen wurde aber auch noch alles gefilmt und ständig war jemand mit der Kamera vor mir, ich wusste gar nicht wohin mit all den Gefühlen. Nach 10 Minuten waren dann fast alle an der Reihe und immernoch wurde geklatscht. Ich habe dann beschlossen mich schnell umzuziehen und bin auf dem Weg zum Kostüm dann in Tränen ausgebrochen. Ich wollte erstmal nichts mehr sehen oder hören. Am Abend war dann die Sommerparty wo nochmal alle zusammen waren. Der Abend war unheimlich schön, weil ich Zeit hatte mich zu verabschieden, zu feiern und einfach nochmal Spaß hatte bevor die Zeit zu Ende ging.

Bei Schloss Einstein bist Du abgedreht, dein Abitur hast Du im Sommer erfolgreich bestanden. Was steht nun auf deinem Plan?
Momentan wohne ich in Stralsund, studiere und arbeite im Studentenclub hinter der Bar. Wie lange es mich dort noch hält ist unklar, da ich beschlossen habe doch lieber ein duales Studium oder eine Ausbildung zu beginnen, da mir die Praxis einfach mehr liegt als Auswendiglernen. ;) Momentan ist also alles wieder offen, wie es weitergeht entscheidet sich im Laufe der nächsten Wochen oder Monate.

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Ja liebe Fans, das war es von mir. Ich hoffe euch hat es gefallen mich als Jo bei Einstein zu sehen. Ihr wart nicht nur mir, sondern uns allen immer eine große Stütze! Positive aber auch negative Kritik bringen uns alle weiter, schön, dass ihr sie so fleißig übt. Und wenn nicht: Fangt damit an. ;)

Und nun noch zu einer oft gestellten Frage. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Projekten an denen ich mitwirken kann, falls sich etwas ergibt und ich wieder irgendwo für euch zu sehen bin teile ich euch das natürlich mit. Wenn ihr Fragen an mich habt könnt ihr die gern auf Facebook stellen, ich setze mich immer mal hin und versuche alles zu beantworten. Danke nochmal, dass ihr so super seid, dankedankedanke!

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Abschiedsinterview mit Robert Reichert (Justus): "Ich gebe gerne zu, dass ich geheult habe, als es vorbei war"

Vier Jahre standest du nun bei Schloss Einstein vor der Kamera. Eine sehr lange Zeit. Hättest du gedacht, solange dabei zu sein? Kam es dir wirklich wie vier ganze Jahre vor?
Ich habe ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht. Vier Jahre sind schon eine lange Zeit, aber ich würde sie niemals eintauschen wollen! Ich gebe gerne zu, dass ich geheult habe, als es vorbei war. Was hattest du für Gefühle und Gedanken als du zum ersten Mal durch die Filmkulissen gelaufen bist und wusstest, du gehörst ab jetzt dazu? Ich war total durchgeschwitzt und super aufgeregt. Am ersten Tag ging es für mich glaube ich überwiegend darum, zu überleben. Ist natürlich hart formuliert, aber es war so.  Das Glück kam dann mit der Zeit. 

Wenn du an deine ersten Drehtage im September 2009 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben? 
Es gibt noch ein paar Textausschnitte, die ich noch weiß. Die meisten Schauspieler erinnern sich an ihr erstes Bild. 

Viviane Witschel alias Emma Kluge hatte Schloss Einstein nach bereits einem Jahr wieder verlassen. Warst du sehr traurig über ihren frühen Abschied? Hättest du dir eine Rückkehr gewünscht? 
Ja, das wäre cool gewesen. Viviane mag ich sehr, weil sie einfach ein angenehmer Mensch ist. Es war schon traurig, dass sie einfach so gehen musste, aber das ist das Leben und sie hatte sehr wahrscheinlich eine super Zeit in Taiwan! Ich wünsche ihr alles Glück der Welt für die Zukunft. :D 

Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? Was gefiel Dir gut, was weniger? 
Mir gefiel gut, dass Justus irgendwann aus sich selber herausgekommen und seinen eigenen Weg gegangen ist. Erst dann kann man sich nämlich wirklich entwickeln. Außerdem mag ich seinen Hang zu Musik und Sport. Gewünscht hätte ich ihm und mir, dass die Rolle nach Ronja wieder mehr mit Mädchen zu tun gehabt hätte. So etwas macht nämlich Spaß zu spielen. 

In den vier Jahren hattest du viele Storys als Justus. Geschwisterprobleme mit Tommy und Emma, erste Liebe mit Ronja, Streetart usw. Welche haben Dir am besten gefallen und warum?
Oh, da gibt es viel, was mir gefallen hat! Generell habe ich es immer genossen, Mit Lucas (Tommy) zu drehen. Die Liebesgeschichte mit Ronja war natürlich sehr aufregend, weil ich damals noch keinerlei Erfahrung mit solchen Dingen hatte. Am besten gefielen mir im Nachhinein die verrückten Storys wie die Turmgeschichte und wenn die Band irgendwo zu sehen war. Da macht das Drehen einfach irre Spaß. 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Justus geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht? 
Hm, eine schwierige Frage. Möglicherweise würde ich irgendwas Verrücktes durchboxen wollen. Oder etwas Actionreiches. Vielleicht auch eine Geisteskrankheit? Haha, nein, das geht natürlich zu weit. 

Viele Fans hätten sich eine Beziehung zwischen „Justus“ und „Bella“ gewünscht. Wie hätte Dir diese Idee gefallen? 
Warum nicht? Das wäre bestimmt interessant geworden. :P Aber Justus könnte das Tommy natürlich nicht antun. Dafür ist er zu loyal. 

Tommy ist nun der letzte „Kluge“ auf Einstein. Denkst du, er wird diese neugewonnene „Freiheit“ ausnutzen?
Ich hoffe es! Wäre doch schade, wenn er jetzt versauert. Und ihm stehen ja alle Wege offen. 

Mit Lucas Leppert hast du viele, viele Szenen gedreht. Wie war die Arbeit aus deiner Sicht mit ihm? Hat sich da auf einer gewissen Ebene eine Art „brüderliches Verhältnis“ entwickelt? 
Lucas ist ein Mensch, zu dem ich immer Kontakt halten möchte. Er hat eine moralisch absolut korrekte Seite und ist ein toller Freund, weil er einfach loyal ist. Mit ihm hat mir das drehen immer am meisten Spaß gemacht und ich habe mich jedes Mal darauf gefreut. Wenn man mal wieder runter kommen möchte, muss man einfach mit Lucas sprechen. Ich habe ihn oft als einen echten Bruder bezeichnet. Gott sei Dank fühlt sich mein Zwillingsbruder Alex nicht auf die Füße getreten. :D 

Drehpannen gab es in diesen vier Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Haha, ja. Da gibt es mehrere. Aber mein Lieblingspatzer war mit Lucas Leppert. In der Szene sollte ich ihm eine knallen und wir haben uns ausgemacht, dass er mit sein Gesicht nach rechts dreht, damit es nicht wehtut. Es kam natürlich wie es kommen musste und er dreht den Kopf in die andere Richtung. Ich weiß noch, wie ich mich gewundert habe, weil er so überzeugend während der Szene geweint hat! Das ist ihm immer noch peinlich. Sorry Lucas, aber das musste einfach raus! :D 

Justus geht nun für eine Ausbildung nach Berlin. Wie stellst du dir das weitere Leben von Justus vor? 
Er wird sich wahrscheinlich künstlerisch weiterentwickeln und die Vielfalt des Lebens für sich entdecken. 

Im Juli 2013 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Mein letzter Drehtag war schon sehr emotional. Es ist einfach ein komisches Gefühl, wenn man weiß, dass so ein großer Teil von einem selbst bald nur noch Erinnerung ist. Schloss Einstein war für mich mehr als nur ein Job. Man ist einfach mit dem Team zusammengewachsen und hat so viel Tolles mit den Leuten erlebt. Das kann man nur schwer einordnen. 

Bei Schloss Einstein bist du abgedreht, dein Abitur hast du in der Tasche. Was steht nun auf deinem Plan? Derzeit genieße ich die unvergleichliche Natur von Neuseeland und verdiene mit Farm- und Plantagenarbeit mein Geld. Wenn man so durch die Hostels zieht und nur das Nötigste gepaart mit einem dicken Muskelkater vom Vortag hat stellt man schnell fest, wie gut es einem geht. Ich fühle mich richtiggehend geläutert. Nach dem Jahr würde ich gerne Studieren, wahrscheinlich Psychologie. 

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Danke, dass wir diesen Weg gemeinsam gegangen sind. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde diese Zeit mit Schloss Einstein und euch für nichts in der Welt eintauschen wollen.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Abschiedsinterview mit Marie Meinzenbach (Bella): "Ich bin echt froh und stolz, dass ich dabei sein durfte"

Von Januar 2012 bis Juli 2013 Jahre standest du nun bei Schloss Einstein vor der Kamera. Wie war diese Zeit für Dich? Ist sie schnell vergangen aus heutiger Sicht? 
Die Zeit war eine richtig riesige Bereicherung. Ich bin echt froh, dass ich das miterleben durfte. Es hat superviel spaß gemacht und natürlich ist die Zeit wie im Flug vergangen. Ich würde gerne wieder zurückkehren aber bin leider schon zu alt hehe. 

Ursprünglich war deine Rolle nur als Nebenrolle angelegt. Wie kam es dazu, dass Du zum Hauptcast hochgestuft wurdest? Gab es diesen „Plan“ von Anfang an? 
Ich glaube, den Plan gab es nicht von Anfang an. Das hat sich einfach so entwickelt und auf einmal war ich dabei. 

Was hattest du für Gefühle und Gedanken als du zum ersten Mal durch die Filmkulissen gelaufen bist und wusstest, du gehörst ab jetzt dazu? 
Das war natürlich erst einmal alles ziemlich groß und neu für mich. Aber mit Stibbe, unserer Muddi, ging das alles ganz locker und das Team hat einem von Anfang an das Gefühl gegeben dazuzugehören :)

Wenn du an deine ersten Drehtage im Januar 2012 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben? 
Es war richtig richtig kalt und ich hatte einfach nur Panik vor dem was da jetzt auf mich zukommen wird. Ich hab ziemlich viel gezittert und ich glaube nicht, dass das nur an der Hundskälte lag :P

Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? Was gefiel Dir gut, was weniger? 
Mir hat gefallen, dass Bella von ihrer mysteriösen Art und Weise am Anfang auf eine sympathische Schiene umgestiegen ist. Ich mag ihren Charakter und dass sie für ihre Ziele kämpft. 

In den 1,5 Jahren hattest du einige Storys als Bella. Liebesgeschichte mit Sándor, Stress mit Jo, Führerschein oder auch die größere Story mit Justus und Tommy. Welche haben Dir am besten gefallen und warum? 
Die beste Geschichte war die mit dem Führerschein und Herrn Pasulke! Die anderen waren auch super, aber das drehen mit Gert Schaefer war unglaublich spannend und spaßig. Gerne wieder! Außerdem waren die verschiedenen Sets super. Da durfte ich Auto fahren und singen und dies das .. :) 

Angenommen Du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Bella geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht? 
Irgendwas ganz verrücktes..vielleicht eine Alienentführung oder sowas :D 

Viele Fans hätten sich eine Beziehung zwischen „Justus“ und „Bella“ gewünscht. Wie hätte Dir diese Idee gefallen? 
Ich glaube Bella haben Sandor und Tommy als Kusspartner ausgereicht ..:P 

Mit Lennart König, Robert Reichert und Lena Ladig hast Du die meisten Bilder gedreht. Wie war die Arbeit aus deiner Sicht mit ihnen?  
Die Arbeit war super und kaum als Arbeit zu bezeichnen :P Der Dreh war meist superspaßig und wir hatten uns viel zu erzählen, worunter die Regisseure ab und zu zu leiden hatten .. uuups! 

Drehpannen gab es in deiner Zeit wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Die gab es ! :D Aber ich glaub es waren immer viele kleine. Sowas wie Text vergessen war auch ab und zu dabei, aber ich denke es hielt sich in Grenzen. 

Bella geht nun für eine Ausbildung nach Berlin. Wie stellst du dir das weitere Leben von ihr vor? 
Bestimmt genauso ein hin- und her wie in ihren ganzen bisherigen Storys. Vielleicht reist sie ein bisschen rum ich würde es mir für sie wünschen. 

Im Juli 2013 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Der letzte Drehtag war sehr emotional, eigentlich dachte ich, dass ich nicht weinen muss aber ich war einfach überwältigt als plötzlich alle am Set standen und Robert und mir applaudiert haben. Das war heftig und seeeehr schön! 

Bei Schloss Einstein bist du abgedreht, dein Abitur hast du in der Tasche. Was steht nun auf deinem Plan? 
Hollywood! :D Eeeeerstmal Leipzig, hier bin ich an der Leipzig School of Design und mal sehen wo es mich danach hinverschlägt :)

Deine abschließenden Worte an die Fans: 
Ich bin echt froh und stolz , dass ich dabei sein durfte und ich möchte mich hiermit bei allen bedanken die mir das ermöglicht haben :) Die Fans sind Klasse, und ich möchte mich für jeden einzelnen Fanbrief bedanken und sagen, dass ihr mir echt wichtig seid!

Donnerstag, 7. März 2013

Abschiedsinterview mit Lennart: "Mir hat jede Geschichte gefallen, in der ich viel mitgewirkt habe"

Über zwei  Jahre standest du nun  vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie zwei ganze Jahre?
Nein, überhaupt nicht. Jetzt im Rückblick verging die Zeit echt schnell, wie ein langer Traum mit vielen Abenteuern an die man sich gern erinnert.

Was hattest du für Gefühle und Gedanken als du zum ersten Mal durch die Filmkulissen gelaufen bist und wusstest, du gehörst dazu?
Ich war total begeistert und konnte es kaum glauben das ich bald dort für Schloss Einstein drehen würde.

Wenn du an deine ersten Drehtag im Juni 2010 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben?
Ich war total Aufgeregt und mein Heuschnupfen hat mich fertig gemacht.

Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? 
Ich denke er hat viel dazugelernt besonders wenn es um Freundschaft und Liebe geht.

In den zwei Jahren hattest du viele Storys. Parkour, Coco, Rollentausch, Jo usw. Welche haben dir am besten gefallen und warum?
Mir hat jede Geschichte gefallen in der ich viel mitgewirkt habe. Es gibt keine Lieblingsgeschichte.

Die Liebesgeschichte zwischen Jo und Sándor ist wahnsinnig gut angekommen bei den Fans. Wie gefiel dir selbst die Geschichte? Bist du mit dem Ende der Geschichte zu frieden?
Die Story war total süß, ich war sofort begeistert als ich die Drehbücher in die Hände bekommen habe. Ja, ich bin zufrieden mit dem Ende.

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Sandor geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?
Ich hätte wahrscheinlich viele Actionszenen hinzugefügt wo ich mal durch den Raum fliege oder so, das stell ich mir cool vor. Na was hätte ich mir wohl anders gewünscht? -mehr Actionszenen.

Drehpannen gab es in diesen zwei  Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Es ist ein wenig fies aber ich musste echt lachen als der Esel, mit dem Sándor Bella beeindrucken wollte, Marie (Bella) in den Finger und in die Haare gebissen hat und das während dem Dreh.
Als Sándor von dem Esel runterfliegen sollte, hat man mir gesagt das ich von nem Fake-Esel falle in eine Pfütze voller Matsch und Laub, was auf einer Plastikplane rumschwamm. 5 min vor Drehbeginn sagte man mir das sich KEINE Matte unter der Plane befindet sondern nur harter Stein, also coachte man mich in abrollen. Beim Dreh sah der Sturz so brutal aus das das Team beinahe abgebrochen hat, es ging aber alles gut. Ihre Gesichter waren unbezahlbar!

Im Oktober 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Ganz normal bis auf die Heulerei beim Abschied.


Nun bist du ausgestiegen. Zu wem hast du noch bis heute Kontakt?
Zu den meisten Darstellern ab und zu, man vergisst sich nicht.

Deine abschließenden Worte an die Fans: 
Passt auf euch auf und bleibt sauber!



Montag, 28. Januar 2013

Goodbye Sándor - Das Abschiedsinterview mit Lennart König

Am kommenden Samstag, in Folge 745, heißt es Abschied nehmen. Lennart König alias Sándor Laszlo verlässt Schloss Einstein nach über zwei Jahren. Ob er mit Jo doch noch sein Glück finden wird? Aus diesem Anlass gibt es im Thema der Woche ein schönes Abschiedsinterview mit Lennart zu sehen. Warum er Schloss Einstein verlässt, wie er die Zeit am Set empfand beantwortet er euch im Videointerview.

Link:
http://www.schloss-einstein-erfurt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=391:vorschau-745&catid=55:folgenfeature

Freitag, 28. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Sophie Imelmann: "Ich habe oft Momente in denen in die Zeit in Erfurt sehr vermisse"

So ziemlich genau zwei Jahre standest du nun als Mary Fuchs vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie zwei ganze Jahre?
2 Jahre gingen unheimlich schnell vorbei, für mich hat es sich überhaupt nicht wie 2 ganze Jahre angefühlt! Die Zeit in Erfurt war eine super schöne Erfahrung und wird für mich immer unvergesslich bleiben!

Wenn du an deine ersten Drehtage im September 2010 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben?
Ich war auf jeden fall total aufgeregt und noch ziemlich schüchtern am Anfang, weil ich noch keinen kannte und gerade erst nach Erfurt gezogen war. Aber mit der Zeit habe ich mich immer mehr an das Drehen gewöhnt und mehr Leute kennengelernt.


Mary hat sich in diesen zwei Jahren natürlich verändert. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? Ist seine Entwicklung mehr ins Positive gegangen?
Ich denke Mary hat sich sehr zum Positiven entwickelt. Am Anfang war sie teilweise ziemlich zickig und arrogant, hat sich dann jedoch toll entwickelt als liebevolle Schwester und wurde immer freundlicher und hilfsbereiter als bei ihrem Einstieg bei Schloss Einstein.

Von der Liebesstory mit Phillip, über die Geschichte vom Autounfall der Eltern, bis hin zu den vielen Geschwister Geschichten mit Liz. Was waren deine Lieblingsstorys in dieser Zeit und warum?
Das ist eine gute Frage!! Also eine wirkliche lieblings Geschichte habe ich nicht, aber die Liebesgeschichten waren für mich echt anspruchsvoll zu spielen, aber auch Geschichten mit Liz, wie mit dem Hundebaby, waren echt toll!

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Mary geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?

Vielleicht hätte ich eine riesen große Geburtstagsparty für Mary gemacht wo alle tanzen und Spaß haben.

Drehpannen gab es in diesen zwei Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Oh ja! Als ich nach irgend einem total blöd verlaufendem Schultag mit schlechter Laune zum Dreh kam, hatte ich irgendwie auf nichts Lust! Was wahrscheinlich fast jeder kennt! Auf jeden fall wurde ich dann verkabelt vor dem Dreh da wir draußen gedreht haben, vor der Probe habe ich dann erstmal meinen ganzen Frust an Viki ( Liz) rausgelassen und habe über alles mögliche hergezogen und gesagt das ich gerade gar keinen Bock aufs drehnen hätte! Was natürlich an der Situation lag! Dann hat das Team von hinten zu mir gerufen, ob ich wüsste das der Ton schon an sei und das mich alles hören können?! Das ganze Team hat voll gelacht und mir war es mega peinlich!!!
 
Mary geht nun in die USA mit Phillip. Wie stellst du dir das weitere Leben von Mary nun vor? Wird sie Einstein sehr vermissen?
Ich denke die beiden werden ein aufregend neues Leben in den USA haben, Mary wird jedoch Einstein sehr vermissen, ihre Freunde und natürlich auch Liz!

Denkst du, dass die Liebe zwischen Mary und Phillip bis ins Hohe Alter halten könnte?

Schwierige Frage! Ich bin mir nicht sicher ob sie bis ins hohe Alter zusammen bleiben, aber weiß das sie die Zeit in der sie ein Paar waren nicht vergessen würden!

Zwei Jahre hast du nun in Erfurt gelebt. Ist dir der Abschied von der Stadt und den Freunden dort sehr schwer gefallen?
Ja klar! Es war echt ein komisches Gefühl zu wissen das das alles jetzt einfach so aufhört und ich nie mehr bei Schloss Einstein drehen werde! Aber die Abschiedsfeier war wirklich schön und so konnte ich mich von allen persönlich verabschieden und danke sagen! Ich habe oft Momente in denen in die Zeit in Erfurt sehr vermisse und mir wünschte ich wäre dort.

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Ich habe versucht meinen letzten Drehtag noch einmal richtig zu genießen, war aber sehr traurig als meine letzte Szene zu ende war und konnte mir noch nicht richtig vorstellen das ich nun nicht mehr bei Schloss Einstein als Mary Fuchs mit spielen werde.

Nun bist du wieder nach Hannover gezogen. Zu wem hast du noch heute Kontakt?
Vor einigen Wochen hat mich Henrieke in Hannover besucht, außerdem schreibe ich manchmal noch mit Sabrina oder Viki. Meine Gastfamilie und meinen Klassenlehrer rufe ich immer mal wieder an, mit meinen Freunden aus Erfurt halte ich Kontakt bei Facebook. Außerdem habe ich vor bald nach Erfurt zu fahren um alle wieder zu sehnen.

Deine abschließenden Worte an die Fans:

Danke das ihr wegen Mir und anderen Darstellern den Fernseher angemacht habt um Schloss Einstein zu gucken. Ich hoffe das ich euch als Mary gefallen habe und ihr mich nicht vergisst!
Schloss Einstein war eine schöne und unvergessliche Erfahrung für mich und ich werde es sehr vermissen!
Aller liebste Grüße und Umarmungen, eure Sophie
!

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Miriam Katzer: "Es ist seltsam zu wissen, dass nun 3 Jahre zu Ende gehen würden"

Knapp über drei Jahre standest du nun als Ronja Varga vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie drei ganze Jahre? 
Es war eine unglaubliche Zeit. In den letzten 3 Jahren war Schloss Einstein ein fester Bestandteil meines Lebens, was ich auch nicht missen möchte. Ich habe durch diese Zeit viele tolle Menschen kennengelernt und hatte sehr viel Spaß! Natürlich gab es ab und an auch mal einen kleinen Durchhänger, aber meist verlief es so, dass wenn ich schlecht gelaunt ankam, die Leute mich dort wieder aufgebaut haben. Es war wie ein "Abenteuer", da durch die immer wieder neuen Geschichten, man nie wusste was einen im nächsten Block erwartet. Leider ist diese Zeit viel zu schnell vergangen und die 3 Jahre kommen mir vor wie vielleicht 3 Monate. Ich bin dankbar, dass ich die Chance hatte diese Zeit zu erleben, da sie mir sehr viel gegeben hat. Danke an das großartige Team, denn durch deren Unterstützung wird Schloss Einstein erst zu dem was es ist. 

Wenn du an deine ersten Drehtage im Mai 2009 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben? 
Ich glaube ich weiß noch alles von diesem Tag :D Die Woche davor, habe ich jeden Tag genutzt, um mich auf den Text vorzubereiten, ich konnte alles perfekt auswendig! Und dann war es auch soweit, ich wurde von einem Fahrer abgeholt, der mir dann erst einmal die Grundabläufe eines Drehtages erläuterte und mir die für mich wichtigsten Leute mit ihren Aufgaben erklärte. Dort angekommen, war erst einmal Essenszeit und danach ging es mit unserem "Kinderbetreuer" in Kostüm und Maske. Mir wurden so viele Leute vorgestellt, dass ich am Ende das Gefühl hatte, niemanden mehr zu kennen :D Am Set angekommen, war es erst einmal eine Umstellung, den Text zusammen mit dem Schauspiel zu verbinden, aber ich habe es ja gemeistert ;) Nur das "Bitte" habe ich am Anfang noch größtenteils ignoriert :D Aber es war ein schöner Tag und ich freute mich schon auf die kommenden :)

Von der Zickerei mit Vivien, den Freundschaftsgeschichten mit Bruno und Justus, bis hin zur großen Liebe. Welche Story hat dir persönlich am besten gefallen? Welche hatte ihren besonderen Reiz? Besonders genossen habe ich die Bilder, in denen ich in meinem Zimmer mit einer meiner Mitbewohnerinnen war. Egal ob Ronja dabei geweint, getröstet, Pläne geschmiedet oder irgendetwas anderes getan hat. Allerdings war meine persönliche Lieblingsstory, als Ronja sich in die Gang eingeschleust hat. Das war mal nicht "typisch" Ronja und es hat mir viel Freude bereitet, da es eine Herausforderung des Spielens war. Doch auch die Story, in der Ronja von Bruno und Justus mit der peruanischen Puppe reingelegt wird, hat mir sehr gut gefallen. 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Ronja geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?
Das ist eine gute Frage. Ich weiß nicht was ich für Ronja schreiben würden, aber ich würde etwas mehr Abwechslung reinbringen, da sich doch der Großteil der Zeit von Ronja mit der Liebesbeziehung zu Justus beschäftigt hat.

Drehpannen gab es in diesen drei Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Da gab es bestimmt schon mal ab und zu welche, jedoch fällt mir grad nur ein einziger ein. Feli und Ronja saßen zusammen auf Felis Bett und tranken Tee. Beide waren betrübt und Feli sogar den Tränen nahe, da sich Berti glaube ich gerade von ihr getrennt hatte. Beide Figuren waren den Tränen nahe und am Ende der Szene sollte es noch ein kurzes Standbild der Situation geben. Doch da die Mittagspause schon seit einer Weile vorbei war, fing mein Bauch auf einmal so laut an zu knurren, dass es selbst noch im Nebenzimmer zu hören war. Alle haben natürlich angefangen zu lachen :D 

Ronja geht mit Feli, Bruno und Tamas zu einem Schüleraustausch. Wie stellst du dir das weitere Leben von Ronja nun vor? Wird sie Einstein sehr vermissen? 
Ronja wird sich dort denke ich schnell einleben, da sie offen für neue Kulturen, Menschen und Lebensweisen ist, schließlich hat sie auch eine Weile in Peru gelebt. Außerdem hat sie auch ihre Freunde dabei, sodass sie nicht ganz allein einen Neuanfang startet. Allerdings wird sie Einstein schon vermissen. Dort lässt sie mit Justus einen sehr guten Freund zurück und auch viele schöne Erinnerungen. Dort traf sie ihre erste Liebe, sie fand neue Freunde, rettete Tiere, sie lebte einfach ihr Leben und hat sich dort, denke ich, recht wohl gefühlt. 


Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Ich hatte schon bevor ich zum Dreh gefahren bin ein mulmiges Gefühl. Es ist seltsam zu wissen, dass nun 3 Jahre zu Ende gehen würden. Ich drehte meine Szenen und dachte nur die ganze Zeit, dass ist das letzte Mal, du wirst hierher nicht mehr zurückkommen! Als ich merkte, dass die letzte Szene eigentlich abgedreht war, wurde noch extra eine Einstellung für mich gedreht, damit ich die letzte in der Szene war. Am Ende hieß es dann: "Das war Miriam Katzer als Ronja Varga" und die Tränen flossen. Das ganze Team hatte sich versammelt und applaudierte mir. Alle umarmten und trösteten mich und wünschten mir alles Gute für die Zukunft! Es war ein sehr, sehr trauriger Moment, doch auf der andern Seite war es auch schön zu sehen, wie andere aus dem Team mit mir weinten oder schon vorher an mich gedacht hatten und mir eine Kleinigkeit als Erinnerung gaben. Ein Zeichen, dass auch sie mich vielleicht ein bisschen vermissen würde.

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Die letzten 3 Jahre waren eine tolle Zeit für mich und ich bin froh darüber, dass ihr Ronja so lieb gewonnen habt! Danke für die Unterstützung, die hat immer wieder aufgebaut und man wusste für wen man das ganze macht. Es war immer wieder toll zu lesen, wenn jemand Ronja mochte, da ich selbst versucht habe, alles zu geben um den Charakter so realistisch wie möglich zu verkörpern! DANKE, DASS ES EUCH GIBT und vergesst mich nicht ganz so schnell ;) Alles, alles Liebe für euch, eure Miriam (Ronja) :)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Jacob Gunkel: "Ich bin mit seinen Geschichten und Entwicklungen vollkommen zufrieden"

Knapp über drei Jahre standest du nun als Phillip Gubisch vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich wie ganze drei Jahre angefühlt?
Diese Zeit war für mich einfach wundervoll. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und auch gemerkt, was wahre Freunde sind. Zudem durfte ich viele Erfahrungen sammeln und konnte meine Persönlichkeit sowie nötiges Selbstbewusstsein entwickeln.
In den 3 Jahren war ich häufig unterwegs und hatte viele tolle Erlebnisse aber auch lange und anstrengende Tage bzw. Nächte, da ja auch noch die Schule auf mich wartete. Das verlangsamte die Zeit schon etwas, aber zurückblickend verging sie wiederum viel zu schnell um.

Wenn du an deine ersten Drehtage im Mai 2009 zurückdenkst: Was ist dir da in Erinnerung geblieben?
Ohja, da blieb und bleibt schon einiges in hängen, da vor allem diese Phase enorm prägend für mich war. Ich hatte keine einzige schauspielerische Erfahrung und hasste es, etwas vor Leuten zu präsentieren - dementsprechend verhielt ich mich dann auch. Ich war glaube der nervöseste und unsicherste Mensch, der bis dato bei Schloss Einstein vor der Kamera stand. Stocksteif und mucksmäuschenstill war ich, wenn die Regisseurin und der Kameramann riefen oder die Maskenbildnerinnen mein feuerrotes Gesicht überschminken mussten. Meine ersten drei Szenen hatte ich allesamt in Arnstadt.
Die erste Szene war schon mit so viel Text  bestückt, dass ich ihn Zu hause zwar fehlerfrei vortragen konnte, er jedoch beim Dreh mit meiner Nervosität keine gute Mischung war. Die letzte Szene war ohne Textinhalt, doch musste ich heimtückisch an der Kamera vorbeilächeln. Klingt einfach, allerdings nahm dies knallharte 8 oder 9 Takes und mindestens gute 1,5 Stunden in Kauf. Die Regisseurin war dann durch eine gewisse Zeitnot gezwungen, es so mangelhaft zu nehmen, wie ich es darstellte. 

Phillip hat sich in diesen drei Jahren natürlich  verändert. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? Ist seine Entwicklung mehr ins Positive gegangen?
Also meiner Meinung nach, ist die Entwicklung meines Charakters sehr positiv zu sehen. Zu Beginn war er die Arroganz in Person, egoistisch, unfreundlich, widerlich und angeberisch. Allein die ganze Geschichten mit Max & Julia, dem Roboter und der Kette von Kim sind gute Beispiele dafür.  Dass er später auch noch so sein kann, zeigte er immer wieder, wenn er auf Berti traf. Jedoch wurde er immer ruhiger und rücksichtsvoller, z.B. als es um seine kleine Schwester Lisa ging. Er hat also aus den ganzen Geschichten gelernt und sich ins Positive entwickelt, was auch durch die Beziehung mit Mary und die Freundschaft mit Bruno und Elias unterstützt wurde. Zuletzt diente er der Schule in jeglicher Hinsicht und verschaffte ihr ein gutes Image, tat alles für Mary und half auch Bruno und anderen bei so einigen Problemen. Trotzdem wusste er immer noch, wie er seine eigenen Ziele erreichen kann und tat alles dafür (Beispiel: Redaktionsgeschichte mit Constanze). Klar hat er demnach immer noch so einige Schwächen, aber kann er auch viele neue Stärken und tolle Eigenschaften aufweisen, womit er zu Beginn seines Schloss - Einstein - Daseins noch nicht wirklich glänzte.

Wenn man es genau nimmt, hatte Phillip nie einen richtigen Einstieg. Er war einfach da. Hat es das schwerer gemacht in die Rolle zu finden?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich hätte mir damals schon einen richtigen Einstieg gewünscht. Einfacher  wäre es vom Darstellen her nicht geworden, aber ich hätte einen richtigen Beginn gehabt, was für mich deutlich überschaubarer und geregelter gewesen wäre. Dass er einfach da war, war schon verwunderlich aber im Nachhinein auch nichts schlimmes. Ich bzw. Phillip hatte sofort mit mehreren Menschen Kontakt, wie Julia, Max, Hannes, Fabian (zwar nur ganz kurz), Mounir und besonders natürlich Berti. Das war abwechslungsreich und sehr schön, denn so konnte ich mir von vielen verschiedenen Leuten etwas abschauen. 

Vom Flirt mit Julia, Feindschaft zu Berti, bis hin zur großen Liebe mit Mary - Welche Geschichten hatten ihren besonderen Reiz?
Wie so oft schon gesagt und geschrieben, war Pascal am Set mein bester Freund und somit ist klar, was für mich am Tollsten war. Zudem war dieses Verhältnis von Berti und Phillip unwahrscheinlich abwechslungsreich, wie man z.B. in den Geschichten mit Lisa und Kim sieht. Es war toll, da immer andere Eigenschaften und Gefühle hervorstachen. Die Beziehungskisten waren auch sehr schön, bloß basierten sie meist bloß auf dem einen schmalzigen, süßen Phillip der alles tat, um das Mädchen rumzukriegen. Es wiederholte sie häufig und verlor damit zwar nicht den Reiz aber die Abwechslung bei Berti und Phillip war einfach um einiges interessanter - und ich glaube auch nicht nur für mich. Ein anderer Aspekt ist, dass man im wahren Leben NIIIIEE so ein *Ar...* sein wird und sein kann. Es  hat richtig Spaß gemacht auch mal die Sau rauslassen zu können und ihn anzuschreien und ein wenig auszuticken! :D 
Solche Sachen gab es in den Liebesgeschichten nicht, wodurch die Beziehung zu Berti deutlich reizvoller war.

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Phillip geschrieben? Was hättest du dir vielleicht anders gewünscht?
Eigentlich nichts. Ich bin mit seinen Geschichten und Entwicklungen vollkommen zufrieden und froh darüber, wie er sich gemacht hat.
Eine Geschichte hätte ich jedoch gern gehabt  und zwar die Rap - Geschichte Brunos.  Nein, Spaß!
Es war perfekt, dass er das gemacht hat und nicht ich, denn ich kann gar nicht rappen.
Und ich durfte ja auch im Musikvideo mit wundervollen Moves mitwirken :D
Sonst fällt mir eigentlich nichts ein, was ich gerne als Phillip gedreht hätte, außer vielleicht mehr Stunts, eine Schlägerei oder so etwas. Ich würde gerne wissen, wie man so etwas dreht und wie es bei mir im TV aussehen würde. Hatte ja eigentlich "nur" den Sturz ins Wasser, der auch viel Spaß machte und ein paar Schwierigkeiten mit sich brachte.

Drehpannen gab es in diesen drei Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute lachen musst?
Es gab wirklich immer mal einige Sachen, die einen die Tränen in die Augen stiegen ließen vor Lachen. Mit Luisa Liebtrau mal als Stromberg eine Szene geprobt und halb gedreht, bis das Team fast ausrastete oder mit Albert und Ferdi komplette Lachanfälle gehabt und der Kameramann und Regisseur mit einsteigen mussten bis es kein Halten mehr gab.
Aber besondere Patzer fallen mir leider nicht mehr ein. Klar ist mal etwas runtergefallen oder umgefallen, Handys haben geklingelt, komische Versprecher entstanden, jedoch kann ich mich mit meinem schlechten Gedächtnis nicht mehr an besondere Sachen erinnern. Tut mir leid!

Phillip geht nun mit Mary in die USA! Wie stellst du dir das weitere Leben von Phillip nun vor? Wird er Einstein sehr vermissen?
Phillip wird natürlich ein erfolgreicher Arzt, baut neue Krankenhäuser und heiratet Mary. Sie bilden eine wundervolle und sehr ehrgeizige Familie, die zusammen viel erreichen wird.
Ob er Schloss Einstein vermissen wird kann ich nicht sagen. Er hatte dort schon wirkliche Freunde gefunden, für ihn sehr tolle Ämter ausgeführt und einen gar nicht sooo schlechten Ruf gehabt.
Vielleicht vermisst er es, aber alles hat nun mal ein Ende - besonders, wenn es etwas Schönerem weichen soll.
Und wenn er es nicht tut, ich vermisse es für ihn umso mehr ;)

Im Juli 2012 fiel deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für dich?
Relativ normal. Es war für mich wie ein weiterer normaler Drehtag, bloß dass die ganze Zeit etwas im Hinterkopf war und zwar der Gedanke, dass es die letzten Bilder sind, die man hier mit den tollen Menschen dreht und verbringt. Als dann der Regisseur nach dem letzten Bild vor einem riesigen Team sagte, dass dies das letzte Bild von mir war, hatte ich schon schwer zu kämpfen. Und als dann meine Maskenbildnerin mit einem süßen Geschenk zu mir kam und mich drückte, war es fast zu spät und ein kleines Wässerchen bildete sich in meinen Äuglein. Da das Team allerdings noch etwas drehen musste, ging alles relativ schnell. Desweiteren wusste ich, dass ich alle auch weiterhin sehen werde (bei Partys und Besuchen). Daher war der Abschied für mich eigentlich nur ein Abschied vom Dreh, aber nicht von den Menschen, wodurch er nicht doppelt so schwer war.

In den drei Jahren hast du viele Darsteller kommen und gehen sehen. Welche Abschiede hast du besonders bedauert? Zu wem hast du noch heute Kontakt?
Besonders schwer war natürlich der Abschied Pascals. Trotzdem haben wir heute leider kaum noch bis gar keinen Kontakt mehr zueinander, was sehr schade ist. Mit Luisa und ein paar Kameramännern und Regisseuren schreibe ich immer mal wieder und mit Miri bin ich ja hier in England.
Schade war auch der Abgang von Christoph Jacobi, der meinen Vater verkörperte, denn es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit ihm zu drehen und mit ihm wurde der Lachmuskel ebenfalls sehr beansprucht. Zudem war der Dreh mit Lisanne (Kim) ein sehr sehr schöner, welcher mir auch fehlt. Zu ihr hatte ich noch eine Weile den Kontakt halten können, doch irgendwann brach er. Doch schreibe ich immer noch mit ihrer Schwester, da sie in meinem Kurs war und wir uns gut verstehen (Sie spielte auch einmal mit). 


Deine Abschließenden Worte an die Fans:
Zum Abschluss möchte ich mich bei euch wiederholt bedanken, da ihr in den Jahren eine unfassbar starke Stütze wart und immer zu uns und mir gehalten habt. Es hat viel Spaß gemacht bei dieser Serie mitzuspielen und ich werde es sehr vermissen. Ich hoffe euch hat es ebenso Spaß gemacht, mich bei Schloss Einstein zu sehen und ich konnte noch wenig mehr Freude in den Samstag-/Sonntagnachmittag bringen. Diese Zeit war wahnsinnig prägend, unterhaltsam und lehrreich für mich. Sie bleibt immer in meinem schwachen Gedächtnis, denn sie ist sowas von unvergesslich.
Euch und den Kontakt auf Autogrammstunden, der KIKA Sommertour und sonstigen Events vermisse ich ebenfalls total, denn es war immer wieder ein schönes Erlebnis für mich.
Genießt weiterhin Schloss Einstein mit den wundervollen neuen und alten Darstellern und unterstützt es so klasse, wie ihr es immer gemacht habt bisher.
Ich hab euch alle sehr lieb! Danke für die tolle Zeit.

Euer Jacob

Dienstag, 25. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Lena Schneidewind: "Einstein hat mich sehr als Mensch geformt"

Knapp über 1,5 standest du nun als Clara Fischer vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie 1,5 Jahre?
Die Zeit war intensiv. Es war eine Zeit, in der ich extrem gewachsen bin, meine Stärken und Schwächen kennengelernt habe und gleichzeitig einige der tollsten Erfahrungen meines Lebens gemacht habe. Und nein es hat sich nicht wie 1,5 Jahre angefühlt. Manchmal denk ich es war viel länger und dann gibt es Zeiten, das kommt es mir wie nichts vor. Allem in allem was es eine wunderschöne Zeit, an welche ich noch etwas wehmütig zurückschauen werde.

Wenn du an deine ersten Drehtage im Januar 2011 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben?
Meine ersten Drehtage waren super spannend. Ich weiß noch wie mega eingeschüchtert ich damals war bei all den Leuten um mich rum, die alle genau wissen wollen wie man sich macht. Und dann war mein erstes Bild in dem ich mit Björn eine Schneeballschlacht hatte. Und plötzlich hatte ich riesen Spaß an allem. Und dazu hat auch Björn beigetragen. Er hat mir viel von meiner Schüchternheit genommen.

Von deiner Geschichte mit Coco, so manch Abenteuer mit Jo oder auch die WG Zeiten mit Pasulke und Alex. Was waren in dieser Zeit deine Lieblingsstorys?
Ach Lieblingsstorys hat ich keine. Clara hatte wie ich fand immer extrem lustige Storys, die alle auf ihre Art besonders waren. Mit Luisa, Lena und natürlich Björn habe ich extrem gerne zusammen gearbeitet. Alle drei sind extrem tolle Menschen, die ich auch in Zukunft nicht verlieren möchte und alle sehr vermisse.

Die Fans haben sich eine Beziehung zwischen Clara und Tamas gut vorstellen können. Wie hätte dir diese Idee gefallen?
Das bringt mich zum Lachen. Ach ja, der Edzard! Ich wette wären wir beide länger geblieben wäre es dazu gekommen. Und ich hätte auch kein Problem damit gehabt. Auch er ist einer der Menschen den Ich nicht missen will. Also ja, das hätte ich mir auch vorstellen können.

Als kleine Schwester von Alex hattest du sehr viel mit Björn von der Wellen gedreht. Wie war für Dich die Arbeit mit ihm? War sie anders als mit den jungen Einsteinern?
Wie gesagt, für mich war es perfekt, dass es Björn gab. Wenn man die Outtakes öffentlich machen würde, könnte man sehen wie viel Spass wir zusammen hatten. Aber Björn war, ist und bleibt ein toller großer Bruder für mich und ich hoffe nicht, dass wir den Kontakt verlieren. Die Arbeit mit ihm war natürlich ganz anders. Er hatte viel mehr Erfahrung von der ich sehr profitiert habe. Auch ist er ein super lieber Mensch, der einem in jeder Lebenslage hilft. Egal ob ich super happy oder extrem müde war beim Dreh, er hat es geschafft mich aufzuheitern. Nach dem Dreh mit ihm war ich wieder gut gelaunt, egal was davor war.

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Clara geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?

Also ich hätte mir nicht viel mehr wünschen können. Ich hatte, wie ich fand, immer super lustige Geschichten für mich zum Spielen. Wenn Clara weiterhin dabei gewesen wäre hätte ich mir noch mehr Bruder-Schwester Geschichten gewünscht. Wenn ich selbst Drehbuchautor wäre, hätte ich wahrscheinlich auch eine Beziehung zwischen Clara und Tamas begonnen. Aber im Großen und Ganzen hatte ich tolle Stories, die ich nicht hätte ändern wollen.

Drehpannen gab es in diesen 1,5 Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Oh man, wie gesagt, ich würde mir wünschen, dass die Pannen öffentlich gemacht werden. Mit Björn hatte ich eindeutig die lustigsten. Als er mich in einer Folge Französisch Vokabeln abgefragt hat, hat er echt die bescheuerten Wörter rausgesucht, und ich konnte mich vor lachen nicht mehr halten. Ich weiß nicht wie oft ich die Szene drehen musste, aber ich weiß, dass wir einfach nur Spaß hatten.

Clara entscheidet sich in den Ferien neue Wege zu gehen. Wie stellst du dir das weitere Leben von Clara nun vor? Wird sie Einstein sehr vermissen?
Clara wird Einstein sehr vermissen. Am realistischsten wäre es sicher, wenn sie zurück kommt. Doch das geht ja leider nicht. Aber Jo und Alex zu verlassen ist für die sicherlich extrem schlimm.

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Mein letzter Drehtag war für mich extrem emotional. Ich musste ich voll heulen am Schluss und hab die ganze Zeit probiert alles so stark wie möglich in Erinnerung zu behalten. Einstein war ein Teil von mir. Und das hat man glaube ich am letzten Tag sehr gespürt.

Seit Sommer 2012 lebst du nun in der Schweiz. Wie ist dein neues Leben dort? Vermisst du Erfurt sehr? Gab es am Anfang vllt. einen kleinen Kulturschock?
Also die Schweiz ist es auch super. Ich hab tolle Leute kennen gelernt, Ballet angefangen und bin auch hier sehr glücklich. Man vermisst die alte Heimat natürlich immer, aber ich bin auch ein Zukunftsmensch. Obwohl ich weiß, dass Einstein einmalig war, weiß ich auch, dass ich in der Zukunft und im Hier und Jetzt tolle Momente erleben darf. Einstein hat mich sehr als Mensch geformt und dafür bin ich allen dort extrem dankbar.

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Ihr lieben Leute da draußen. Danke, dass es euch gibt, denn ohne euch Einsteingucker, hätte ich nie alles das erleben dürfen. Vergesst Clara nicht, denn auch wenn sie chaotisch war und einen damit in den Wahnsinn getrieben hat, war sie ein liebenswerte Mensch. Ich wünsche euch alles, alles Liebe. Und natürlich jetzt erstmal tolle, froher Weihnachten. Liebe Grüße aus der Schweiz, Lena.

Montag, 24. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Ferdinand Dölz: "Ich denke, er würde wirklich als Kriminaldirektor richtig durchstarten"

Fünf Jahre standest du nun bei Schloss Einstein vor der Kamera. Eine sehr lange Zeit. Hättest du jemals gedacht, zu den Darstellern zu gehören die am längsten dabei sind? Kam es dir wirklich wie fünf Jahre vor? 
Also am Anfang kam mir der Gedanke nie auf. Aber mit jedem Jahr wusste ich das es länger halten wird. Wie richtige 5 Jahre kam es mir nie vor, ich hab nur immer mal bemerkt wie lange ich eigentlich schon dabei bin. 

Im September 2007 hattest du deinen ersten Drehtag. Was ist dir aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben? War damals noch eine gewisse Stimmung am Set da alles so neu war? 
Also wirklich konkretes weis ich nichts mehr... Ich habe ein Gedächtnis wie ein  Sieb :P. Natürlich war es schon etwas seltsam aber trotzdem war die Stimmung schon damals so familiär. 

Im Sommer 2007 war das „Schloss Einstein“ fertig. Was hat man da für Gefühle, wenn man durch eine ganz neue Filmkulisse läuft und man merkt, dass hier bald etwas ganz großes starten wird? 
Naja, natürlich fühle ich mich wie ein alter Hase wenn ich mir das jetzt ansehe, so viele neue Gesichter und auch Dekorationen aber irgendwie freue ich mich für die neuen Darsteller!  

In den fünf Jahren hast du viele Darsteller kommen und gehen sehen. Welchen Abschied bedauerst du noch heute am meisten? 
Ehrlich gesagt keinen, denn  ich stehe mit den meisten meiner Ex-Kollegen immer noch in Kontakt.

Bruno entwickelte sich vom Jungen mit Heimweh zu einem Rapper mit Freundin. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle?  
Ich habe durch und durch mitbekommen wie Bruno vom kleinen Kerl zum 'Mann' wurde, aber das finde ich immer wieder großartig wenn ich mal zurück schaue was damals für Bruno noch aktuell war, vorallem die Geschichte mit seiner echten Mutter und auch die mit dem Heimweh. 

Viele Storys hattest du in dieser Zeit gehabt. Welche haben dir am besten gefallen und warum?
Am besten fand ich die Geschichte mit Brunos wirklicher Mutter weil diese sehr Fassettenreich war. Ich hatte viele Möglichkeiten mich beim Schauspielen auszuprobieren aber auch die Möglichkeit vieles übers Spielen zu lernen, teils auch von meinen älteren Kollegen! 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Bruno noch geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht? 
Also natürlich etwas wo Bruno total ausrastet oder wo er richtig einen drauf macht aber vielleicht wäre das nicht allzu passend für eine Kinderserie. :D
Im Grunde würde ich nichts ändern wollen, klar gab es ab und zu Sachen wo ich mich nicht wirklich wohl dabei gefühlt habe aber das waren keine weltbewegenden Sachen! 

Drehpannen gab es in deinen fünf Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Mhhm... Es gab mal eine, da musste ich dezent um eine Ecke schauen aber bin dann beim schnellen wegdrehen mit dem Kopf an die Tür gestoßen. Das ganze Team fand die Geschichte sehr unterhaltsam!

Buno geht mit Feli zu einem Schüleraustausch. Wie würdest du dir das weitere Leben von Bruno vorstellen? 
Ich denke, er würde wirklich als Kriminaldirektor richtig durchstarten und vielleicht gibt es ja noch eine Zukunft mit Feli... wer weis! 

Denkst du dass die Beziehung zu „Feli“ bis ins hohe Alter halten würde?
Das könnte ich mir vorstellen, ja.

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Eher unspektakulär aber natürlich auch sehr rühreselig... Einige haben geweint und ich habe mich bei allen verabschiedet! 

Nun bist du ausgestiegen. Zu wem hast du noch bis heute Kontakt? 
Mit fast allen von den alten und auch neuen Darstellern! 

Deine abschließenden Worte an die Fans: 
Viele dank Freunde fürs Zuschauen und Support. Ich hoffe ihr hattet Spaß an meiner Schauspielerei und ich hoffe auch das ihr immer fleißig weiter guckt! (:

Sonntag, 23. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Sabrina Wollweber: "Das war der Moment in dem ich wusste es ist vorbei, das ist das Ende von 5 Jahren"

Fünf Jahre standest du nun bei Schloss Einstein vor der Kamera. Eine sehr lange Zeit. Hättest du jemals gedacht, zu den Darstellern zu gehören die am längsten dabei sind? Kam es dir wirklich wie fünf Jahre vor? 
Ich habe nicht wirklich darüber nachgedacht wie lange ich schon dabei war oder wie lange ich noch mitmachen wollte. Ich habe einfach jeden Tag genossen. Es ist zwar auch irgendwann zum Alltag geworden, aber ein Alltag der immer Abwechslungsreich war. Zurückblickend denke ich mir, dass es viel zu schnell vorbei gegangen ist und ich bin etwas traurig, dass ich die Tage nicht noch mehr genießen konnte.

Im September 2007 hattest du deinen ersten Drehtag. Was ist dir aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben? War damals noch eine gewisse Stimmung am Set da alles so neu war?
In Erinnerung ist mir geblieben das ich zu dieser Zeit extrem schüchtern war. Ich habe so gut wie nichts gesagt, es hat wirklich lange gedauert bis ich meine Schüchternheit ablegen konnte. Und nach dem 5 Jahr wünschten sich einige, dass ich weniger rede und lache(am Set), so wie ich eigentlich am Anfang war. :D Die Stimmung am Set ist gleich gewesen, wir hatten immer viel Spaß in jedem Jahr und zudem wurden die neuen immer liebevoll aufgenommen. Nur meine Sicht ist anders geworden, da ich irgendwann zu denen gehörte die neue Darsteller liebevoll aufnehmen konnte. :D 


Im Sommer 2007 war das „Schloss Einstein“ fertig. Was hat man da für Gefühle, wenn man durch eine ganz neue Filmkulisse läuft und ihr bald etwas ganz großes starten wird? 
Also zu der Zeit war es für mich echt surreal, aber ich wusste ja auch nicht ob es überhaupt so erfolgreich wird wie das „Schloss Einstein Seelitz“. Aber rückblickend denke ich mir dass ich hätte viel aufgeregter sein müssen. Und ich bin echt froh und stolz darauf, dass ich ein Teil von  Schloss Einstein sein konnte. ^^

In den fünf Jahren hast du viele Darsteller kommen und gehen sehen. Welchen Abschied bedauerst du am meisten?
Ich bedauere jeden Abschied. Aber der erste Abschied bei dem viel gegangen sind war wirklich schlimm für mich. Weil es der erste „richtige“ Abschied war. Es war nach dem 2. Jahr, das Jahr in dem Sina, Wassilij, David, Jana, ….. gegangen sind. Aber am schwersten ist mir natürlich mein Abschied gefallen. Einfach aus dem Grund da man jetzt Abschied von Darstellern UND dem Team nehmen musste. Bei allen vorherigen Abschieden musste man nur Abschied von den Darstellern nehmen und man wusste dass man Selbst immer wieder zurück zum Set kommen konnte. 

Feli entwickelte sich von der Motorschrauberin zu einer jungen Dame. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? 
Ich glaube Feli hatte eine vollkommen normale Entwicklung durchgemacht. Sie hat sich so entwickelt wie jedes normale Mädchen. Es wäre schräg gewesen wenn sich Feli von 11-16 Jahren nicht entwickelt hätte. Außerdem habe ich mich ja glücklicherweise auch entwickelt und deshalb auch Feli. Sie hat gelernt wie das Leben wirklich ist! 

Viele Storys hattest du in dieser Zeit gehabt. Welche haben dir am besten gefallen und warum? 
Ich kann über keine Story sagen, dass sie die beste war. Alle waren wirklich gut und anspruchsvoll. Aber natürlich denke ich mir zu manchen Geschichten, dass ich sie heute besser umsetzen könnte, weil ich mich weiter entwickelt habe. 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Feli noch geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?
Ich glaube Feli hat für 5 Jahre eine Menge erlebt und ich wüsste keine Geschichte welche ich mir für Feli noch gewünscht hätte. Aber anders gewünscht hätte ich mir vielleicht das nachdem mein Vater den Radfahrer angefahren hatte, die Sache nicht einfach so vorbei gewesen wäre. Es gibt keine weiteren Informationen ob der Vater im Gefängnis ist oder was aus der Beziehung der beiden geworden ist! 

Drehpannen gab es in deinen fünf Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Es gibt keine besonderen Situation in denen ich viel Lachen musste. Mit den richtigen Personen gab es immer genug zu lachen, z.B mit Hugo, Miri, Albert.... Aber mir werden auch die sehr ironischen Gespräche im Gedächtnis bleiben, z.B mit Jakob. :D Ich muss sagen, dass ich das alles sehr vermisse! 

Feli geht mit Bruno zu einem Schüleraustausch. Wie würdest du dir das weitere Leben von Feli vorstellen? 
Ich habe keine Idee, was sie noch erleben kann. Feli ist eine Person mit so vielen Fassetten und ich könnte mir vorstellen, dass sie etwas macht was man gar nicht denkt. Feli hat selbst mich immer überrascht. Aber ich glaube und hoffe sie würde ein schönes Leben haben. 

Denkst du dass die Beziehung zu „Bruno“ bis ins hohe Alter halten würde?
Ich glaube das Feli eine wirklich gute Freundin ist, aber sie kann auch sehr kompliziert sein. Als die Geschichte mit Feli´s Vater war und sie sich von Bruno trennte, weil es das richtige tat, da wäre wahrscheinlich in jeder anderen Beziehung das endgültiges Aus gewesen. Dennoch hoffe ich, dass die Liebe von Bruno zu Feli so stark ist, dass er Feli solche Fehler  immer noch verzeihen kann. 

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Oh Gott es war so grauenvoll!!! Es war der letzte Abschied, alle anderen Darsteller hatten schon ihren letzten Drehtag. Es war die Szene, in der die Bienen hinter der Bühne die Darsteller angriffen und die Darsteller des Theaterstückes weg gerannt sind. Ich wusste schon bei dem Weg in die Maske und in das Kostüm das es das letzte Mal sein wird. Und dann drehten wir, eig. war alles ganz normal… aber auf einmal sagte Frank (unser Regisseur), dass Albert, Ferdi und ich auf die Bühne sollen. Das war der Moment in dem ich wusste es ist vorbei, das ist das Ende von 5 Jahren. Und es war grauenvoll. Wir standen auf der Bühne in der Pulverhalle zu dritt und das gesamte Team stand davor, auch einige Darsteller welche mit uns zusammen drehten, und applaudierten. Sie taten dies sehr lange und es war ein wundervolles und trauriges Gefühl zugleich. Man wusste das man den Menschen was bedeutet, wusste aber auch, dass es das letzte Mal sein wird. Und dann war es vorbei… die Letzte Klappe war gefallen. An diesem Abend war das Staffelabschlussfest und dort ging das heulen weiter und wir haben viel geheult und lang. Es war der Abschied meiner Kindheit! 

Nun bist du ausgestiegen. Zu wem hast du noch bis heute Kontakt? 
Zu vielen ich habe noch Kontakt zum Team, gehe oft hoch zum Set um das Setleben nochmal zu spüren. Aber natürlich habe ich noch Kontakt zu einigen die mit mir aufhörten oder noch dabei sind, Z.B Miri, Albert, Hugo,… Aber auch zu anderen Darstellern, welche vor mir aufhörten habe ich noch Kontakt. Der Kontakt ist zwar nicht mehr so stark wie vorher, aber er ist noch da. 

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Oh, das ich so was mal sagen kann^^ das habe ich mir immer gewünscht:D Ich bin euch so unendlich dankbar, ihr habt Schloss Einstein zu dem gemacht was es ist und ihr habt dafür gesorgt, dass wir die Chance hatte dort Schauspielern zu können. Ich hoffe ihr bleibt weiter hin treue Fans und genießt Schloss Einstein! DANKE!!!!